Zahnoberflächenverschleiß von Förderketten : Bei offenen Zahnradgetrieben oder geschlossenen Zahnradgetrieben mit unsauberem Schmieröl gelangen aufgrund des relativen Gleitens zwischen den ineinandergreifenden Zahnoberflächen harte Schleifpartikel in die Reibflächen. Dies verändert das Zahnprofil, erhöht das Spiel und führt zu einer übermäßigen Ausdünnung der Zähne, was letztendlich zum Zahnbruch führt. Verschleiß durch abrasive Partikel im Betrieb tritt typischerweise nur dann auf, wenn das Schmieröl mit solchen Partikeln verunreinigt ist.
Ermüdungsfraß an Förderketten : Wenn die Zähne zweier ineinandergreifender Zahnräder in Kontakt kommen, erzeugen die Kräfte und Reaktionen zwischen den Zahnoberflächen Kontaktspannungen. Da sich der Eingriffspunkt ändert und die Zahnräder periodischen Bewegungen unterliegen, schwankt die Kontaktspannung in einem pulsierenden Zyklus. Unter der Einwirkung dieser Kontaktwechselbeanspruchung entstehen kleine Risse auf der Zahnoberfläche. Im Laufe der Zeit dehnen sich diese Risse innerhalb der Oberflächenschicht seitlich aus und bilden Schleifen, die zu Mikroabplatzungen auf der Zahnoberfläche des Zahnrads führen, was zu Ermüdungsgruben führt.
Riefenbildung an der Zahnoberfläche von Förderketten : Bei Hochgeschwindigkeits-Zahnradgetrieben mit hoher Belastung steigt die Temperatur in der Kämmzone aufgrund der hohen Reibung zwischen den Zahnoberflächen übermäßig an. Bei schlechten Schmierbedingungen nimmt die Reibung zwischen den Zahnoberflächen zu, was zu einer verstärkten Wechselwirkung führt. Bei der Relativbewegung kann die härtere Zahnoberfläche Material von der weicheren Zahnoberfläche abreißen und so Rillen bilden.
Plastische Verformung der Zahnoberfläche von Förderketten : Bei Stößen oder starken Belastungen neigt die Oberfläche des Evolventenzahnprofils zu plastischer Verformung, was zu einer Verformung der Zahnform führt.
Zahnbruch von Förderketten : Während des Betriebs funktionieren Zahnräder wie freitragende Träger, deren Wurzeln einer pulsierenden zyklischen Belastung ausgesetzt sind. Übersteigt diese Belastung die Ermüdungsgrenze des Zahnradmaterials, kann es zu Rissen am Zahnfuß kommen, die sich allmählich ausdehnen. Wenn der verbleibende Teil des Zahnrads der Antriebskraft nicht mehr standhalten kann, kommt es zum Bruch. Im Betrieb können auch starke Stöße, ungleichmäßige Belastung oder Materialunstimmigkeiten zum Zahnbruch führen.
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